OneNote, ein zu Unrecht unterschätztes Programm

Teile, wenn du magst ! Ich danke dir dafür !

OneNote, ein zu Unrecht unterschätztes Programm

Hallo Freunde,
ein oft zu Unrecht ignoriertes oder unterschätztes Programm von Microsoft ist “OneNote”.
Es dient dazu, sich die verschiedensten Notizen anzulegen. Die Arten, in der ihr euch eure Notizen anlegen könnt, sind unheimlich vielfältig.

Ein paar Beispiele: Dateien, Audio, Video, Bilder, PDF und Visitenkarten
In vielerlei Hinsicht hat es Ähnlichkeit mit der möglicherweise bekannteren Anwendung “Evernote”.

OneNote fuer Windows von Microsoft

Bis vor kurzem habe auch ich OneNote nicht beachtet. Nur durch ein Webinar von Anuschka Schwed, die die absolute Expertin ist, in allem was Microsoft Office betrifft, bin ich darauf aufmerksam geworden.
Sie bietet auf ihrer Seite unheimlich interessante Kurse zu allen Office-Bereichen an.

Der Unterschied zu Evernote ist in erster Linie, dass wir fast alle das Programm OneNote bereits kostenlos auf dem Rechner haben, zumindest, wenn wir bereits Windows 10 nutzen oder Office 2016 installiert haben.
Evernote ist in der Basis-Version zwar auch kostenlos, allerdings muss man, wenn es über ein gewisses Maß hinaus genutzt wird, als kostenpflichtiges Abo bezogen werden.

Wer Evernote schon benutzt und eventuell zu OneNote wechseln will, der kann sich hier den OneNoteImporter downloaden und so alle Notizen aus Evernote problemlos in OneNote importieren.
Bei mir ging das sehr schnell und komplett ohne Fehler

OneNote gibt es in 2 Versionen. OneNote 2016 ist die im Moment noch etwas umfangreichere Version, welche im Office-Paket enthalten ist.
Während OneNote als App bereits kostenlos auf Windows 10 Rechnern vorinstalliert ist. Falls es doch einmal nicht vorhanden sein sollte, lässt es sich auf jeden Fall kostenlos aus dem Microsoft-Store nachinstallieren.
Ich persönlich habe beide Versionen auf dem Rechner und schau auch hin und wieder in beide Programme hinein, da die Inhalte der Notizbücher in beiden Versionen synchron sind, weil ich in beiden mit dem gleichen Microsoft-Konto angemeldet bin und die Synchronisation über Microsofts Cloud-Dienst OneDrive erfolgt.

Dieser steht ja auch jedem Windows 10 Nutzer bis zu einer Größe von 5 GB kostenlos zur Verfügung. Auf 5 GB kann man schon eine beträchtliche Menge an Notizen in jeder Form ablegen und synchronisieren.

Langfristig würde ich euch die Nutzung der OneNote App empfehlen, auch wenn sie noch nicht ganz so umfangreich ausgestattet ist wie OneNote 2016, weil die App, im Gegensatz zu OneNote 2016, stetig weiterentwickelt wird. Die meisten Screenshots die ich hier verwende, sind aus der OneNote App, schon allein deshalb, weil sie eben auch denen zur Verfügung steht, die kein Microsoft Office installiert haben.


Drei der angenehmsten Dinge bei der OneNote-Lösung sind:

  1. OneNote ist auch auf Android sowie auf Apple Smartphones und Tablets zu nutzen.
    Dadurch sind die Inhalte auf allen Geräten synchron und es können auf allen Geräten Inhalte hinzugefügt und betrachtet werden.
  2. In Verbindung mit der App “Microsoft Lens” auf Android oder Apple-Geräten können Fotos, Belege, Visitenkarten usw. schneller als auf jedem Flachbettscanner gescannt bzw. abfotografiert und dann in OneNote abgelegt werden. Dazu möchte ich euch gleich noch etwas mehr zeigen.
  3. Die für den Browser nutzbare Erweiterung “Clip to OneNote“, die euch erlaubt, ganze Webseiten, Artikel oder Screenshots von Teilen einer Webseite in OneNote abzulegen.

Wie oben beschrieben, erfolgt die Synchronisation zwischen den Geräten über Microsofts Clouddienst “OneDrive”.
Synchronisation über externe Server ist ja bei den meisten Synchronisationen der Fall, die geräteübergreifend synchronisieren. Wer dies nicht möchte, was ich durchaus verstehen kann, für den ist diese Lösung natürlich nicht geeignet.

Gehen wir einmal davon aus, dass ihr OneNote auf eurem Rechner und ein kostenloses Microsoft-Konto erstellt habt oder euch in OneNote mit eurem bestehenden Microsoft-Konto angemeldet habt.

Jetzt könnt ihr die verschiedensten Notizbücher anlegen. Jedes Notizbuch könnt ihr unterteilen in mehrere Kapitel (bei Microsoft heißt das Abschnitte). In jedem Abschnitt könnt ihr die einzelnen Seiten anlegen. Ob ihr dann auf jeder Seite nur eine kurze Notiz oder mehrere verschiedene Notizen die zu einem Thema gehören, ablegt ist euch überlassen.

OneNote Notizbuch Abschnitt Seite

So sieht OneNote als App auf einem Windows-Rechner aus.

OneNote Windows Startseite

OneNote Windows Ansicht

OneNote Windows Hauptseite

Auch Zeichenwerkzeuge stehen euch in OneNote zur Verfügung.

OneNote Windows Zeichnen

Wie bereits oben erwähnt, lassen sich mit dem Webclipper sehr einfach ganze Seiten oder Teile einer Webseite in OneNote speichern.

OneNote Webclipper Google Chrome

Aber das Interessanteste ist für mich die Synchronisation zwischen den Geräten und die Nutzung von OfficeLens auf dem Smartphone zum Hinzufügen von Belegen aller Art.

Hier seht ihr einmal die Startseite von OneNote auf einem Android-Smartphone

OneNote auf Android-Smartphone

Außerdem habe ich mir auf dem Smartphone das OneNote-Widget mit auf den Startbildschirm gelegt.

Dort nutze ich auch sehr gern die Möglichkeit, mir kurze Notizen als Sprachnachricht anzulegen (über das Mikrofon-Symbol).

OneNote Android Widget

 

In der App OfficeLens lassen sich die verschiedensten Dokumente einlesen.

Wenn ihr, so wie hier unten gezeigt, als Dokument “Visitenkarte” auswählt, wird sie, auch wenn sie schief eingescannt wurde, ausgerichtet in OneNote abgelegt.
Gleichzeitig werden die vorhandenen Daten wie Anschrift, Name, Telefonnummer usw. ausgelesen und separat als Text gespeichert.
Ein besonderer Clou ist auch, dass die Daten aus der Visitenkarte zusätzlich in OneNote als VCF-Datei abgelegt werden.
VCF ist das Standardformat zum Integrieren von Kontakten in euer Programm, in dem ihr eure Kontakte verwaltet, wie zum Beispiel Outlook.
Die meisten gängigen Programme unterstützen das VCF-Format. Dadurch habt ihr mit einem Doppelklick den neuen Kontakt gespeichert.

Office Lens App auf Android Smartphone

Hier seht ihr einmal die verschiedenen Möglichkeiten zum Speichern eurer eingescannten (abfotografierten) Dokumente.

OfficeLens Speichern Dialog auf Smartphone

So sieht die oben in OfficeLens gescannte Visitenkarte in OneNote auf dem Windows-Rechner aus.

OneNote auf Windows übernommene Daten von Visitenkarte

Da ich selbst häufig Rechnungen, Parkscheine usw. einlese, habe ich mir noch einen kleinen ScanStand bei Amazon geholt.
Dieser ist 32 cm hoch und hat Druckknöpfe, so dass man ihn auch zusammenklappen kann. Das Smartphone wird obendrauf gelegt und unten schiebt man die Belege rein.
So hat man immer den richtigen Abstand zum Beleg, man zittert nicht und es ist alles relativ gerade.

Scanner Stand zum Einscannen bon Belegen

 

So, das soll es erst einmal gewesen sein.

Wenn ihr Fragen dazu habt und ich sie beantworten kann, werde ich dies gerne tun.

Viele Grüße

Euer Didi

 

 

Sollte euch der Beitrag oder der Blog gefallen, würde ich mich freuen, wenn ihr ihn teilt, verlinkt oder euch hier registriert, um eine E-Mail zu allen neuen Artikeln zu erhalten.
HIER REGISTRIEREN

Schaut euch bitte auch den Blog über “Das Leben von A – Z “
und meine Webseite “Didis-Box” an

DAS LEBEN VON A - Z DIDIS-BOX

Auch noch interessant !

Teile, wenn du magst ! Ich danke dir dafür !

Was denkst du so ?