Rechner / Notebook beschleunigen mit Bordmitteln

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Rechner/Notebook beschleunigen mit Bordmitteln

 

Notebook beschleunigen

 

Hallo Freunde,

nachdem wir uns ja letzte Woche in diesem Beitrag mit dem Bereinigen des Rechners befasst haben, möchte ich euch heute einige weitere Dinge zeigen, wie man den Rechner ohne Zusatzprogramme noch etwas beschleunigen kann.

Der erste Punkt ist vor allem für Notebooknutzer interessant.

Wenn ihr mit eurem Notebook die meiste Zeit am Schreibtisch sitzt und die Laufzeit eures Akkus nicht ganz so wichtig ist, dann ist dieser Tipp genau für euch geeignet. Standardmäßig ist das Notebook in der Regel so eingestellt, das es nicht mit Vollgas läuft, sondern gebremst wird, damit der Akku möglichst lange durchhält.

Dies kann man aber ändern.

Ihr geht (bei Windows 10) links unten auf das Windows-Symbol und dann in die Einstellungen
(das ist links das kleine Zahnrad). Jetzt klickt ihr auf System und anschließend in der linken Leiste auf „Netzbetrieb und Energiesparen“. Nun erscheint in der rechten Leiste „Zusätzliche Energieeinstellungen“. Dort klickt ihr drauf und seht die Energiesparpläne. Meist ist hier „Ausbalanciert“ oder etwas ähnliches voreingestellt. Sucht nach dem Sparplan „Höchstleistung“. Es kann sein, dass er noch ausgeblendet ist und über das kleine Dreieck unter den anderen Sparplänen erst eingeblendet werden muss.

Energieeinstellungen Energiesparplan auswaehlen

Wenn ihr ihn habt, aktiviert ihr ihn. Jetzt sollte euer Rechner etwas schneller laufen, weil er keine Rücksicht auf die Laufzeit des Akkus mehr nehmen muss. Manche Hersteller klinken hier auch gern ihre eigenen Programme mit ein, sodass es bei euch etwas anders aussehen kann. Dann müsst ihr euch einfach etwas durchklicken. Irgendwo werdet ihr auch dort diese Einstellung finden.

Wenn ihr schon mal in diesem Menü seid, könnt ihr gleich einmal kontrollieren, ob eure Einstellungen angepasst werden sollten, für das „Zuklappen des Rechners“ oder was passieren soll, wenn ihr den Ein/Aus-Schalter drückt.

Gut, dies war der erste Tipp. Der zweite folgt sogleich.

Ihr geht wie vorher auf das Windows-Symbol und dann links auf das Zahnrad für Einstellungen.
In dem erschienenen Fenster oben in der Suchleiste gebt ihr das Wort „Erweiterte“ ein.

Erweiterte Systemeinstellungen aufrufen

Das sollte reichen, um die Option „Erweiterte Systemeinstellungen anzeigen“ angezeigt zu bekommen, welche ihr auswählt. Entweder der Reiter im neuen Fenster steht schon auf „Erweitert“, wenn nicht, dann klickt ihn bitte an. Beim oberen Punkt „Visuelle Effekte ….“ Wählt ihr „Einstellungen“.
In den allermeisten Fällen ist dort der Punkt „Optimale Einstellungen automatisch auswählen“ markiert.

Rechner fuer optimale Leistung anpassen auswaehlen

Dies ändert ihr auf den Punkt „Für optimale Leistung anpassen“. Das war es schon, jetzt nur noch mit OK bestätigen. Durch diese Änderung werden verschiedene unnötige Effekte abgeschaltet, die eurem Rechner nur Rechenleistung wegnehmen, die euch bei anderen Arbeiten dann fehlen. Ihr seht es ja bereits, wenn ihr den Punkt auf „Für optimale Leistung anpassen“ gesetzt habt, wie viele Häkchen dort plötzlich entfernt wurden. Dies war schon der zweite Tipp.

Der nächste Tipp findet im Taskmanager statt.

Ihr aktiviert den Task-Manager, indem ihr ganz unten in der Taskleiste auf einer leeren Stelle, wo keine Symbole sind, mit der rechten Maustaste klickt und in dem erscheinenden Menü auf „Task-Manager“ klickt. Um alles zu sehen, müsst ihr im Task-Manager links unten auf den Pfeil bei „Mehr Details“ klicken. Jetzt erkennt ihr schon mal sehr schön, inwieweit euer Rechner ausgelastet ist. Die wichtigsten Werte für uns sind hier „CPU“ und „Datenträger“. Sind diese Werte sehr hoch, obwohl ihr gar nicht viele Programme geöffnet habt, müsst ihr handeln.
Wenn ihr zum Beispiel bei „CPU“ genau dort klickt, wo die Prozentzahl steht, wird genau sortiert, welches Programm die meisten Ressourcen verbraucht (von oben nach unten absteigend).Bei nochmaligem Klick wird die Sortierung umgedreht. Dann steht das am wenigsten Ressourcen verbrauchende Programm oben (von oben nach unten aufsteigend).

Die Optionen fuer den Taskmanager auswaehlen

Die gleiche Sortierung erfolgt natürlich auch, wenn ihr auf „Datenträger“ klickt. Ihr seht, welches Programm jenes ist, das am häufigsten und am meisten eure Festplatte belastet. Findet ihr dabei ein Programm, dass ihr nicht oder selten verwendet und das immer wieder euren Prozessor oder euren Datenträger in hohem Maße auslastet, solltet ihr es deinstallieren.

WICHTIG: Nur Programme, die ihr auch eindeutig identifizieren könnt, solltet ihr deinstallieren. Dass einige windowseigene Prozesse hier immer mal wieder arbeiten, ist ganz normal und kein Grund zur Sorge. Wenn ihr euch einmal nicht sicher seid, zu welchem Programm ein bestimmter Prozess gehört, klickt mit der RECHTEN Maustaste auf den Namen des Prozesses und wählt „Dateipfad öffnen“. Jetzt wird euch die Datei in ihrem Ordner angezeigt und ihr könnt in der Leiste mit dem Pfad oben drüber erkennen, zu welchem Programm dieser Ordner gehört.

Wenn ihr schon einmal hier seid, schaut auch noch einmal im Task-Manager in den Reiter „Autostart“. Hier stehen viele (wenn auch nicht alle) Programme, die beim Rechnerstart mitgestartet werden. Ihr wählt die Programme aus, die ihr kennt und noch benötigt, aber die nicht unbedingt beim Systemstart schon mit gestartet werden müssen. Mit einem Klick unten rechts auf „Deaktivieren“ schließt ihr sie aus. Beim nächsten Rechnerstart werden sie nicht mehr automatisch mit gestartet. Wenn ihr sie benötigt könnt ihr sie dann natürlich immer noch starten, denn wir haben sie ja nicht gelöscht, sondern nur das automatische Starten im Hintergrund verhindert.

WICHTIG: Programme, die ihr nicht kennt, lasst auch hier bitte unangetastet.

Solltet ihr sehen, dass euer Datenträger trotz dieser Optimierungen sehr oft an die 100% Marke gerät, obwohl ihr nicht gerade etwas speichert, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass die Festplatte der Flaschenhals in eurem Rechner ist und ihr vielleicht mal an einen Austausch der Festplatte hin zu einer SSD nachdenken könntet.

Dies aber nicht, bevor ihr nicht auch noch den letzten Tipp ausprobiert habt, der jetzt kommt.

Auf wirklich sehr vielen Rechnern hat sich, oft unbemerkt, Spyware oder AdWare (Adware= Werbesoftware) eingenistet.

Entweder, um euch weiszumachen, auf eurem Rechner seien Fehler und ihr solltet ein Programm kaufen, um diese zu beheben oder oft auch als zusätzliche Leiste im Browser (hier ist wohl die ASK-Toolbar der Favorit) oder das die Startseite eures Browsers umgeleitet wird auf eine andere Startseite (Browser-Hijacking). Da dies jedoch keine Viren sind, wird ein Virenscanner sie in der Regel unbehelligt lassen. Sie nerven aber trotzdem und wenn nicht, stehlen sie auf jeden Fall nützliche Ressourcen eures Rechners.

Deshalb wollen wir sie jetzt entfernen.

Wichtig ist, das ihr eure offenen Programme mit ungespeicherten Dateien schließt, um nicht zum Beispiel euren letzten Text in Word zu verlieren, weil der Rechner einmal neu starten muss, um diese kleinen Fieslinge restlos zu entfernen.

Ein gutes Programm für diesen Zweck ist der „ADWCleaner“ den wir uns erst einmal herunterladen. Eine gute Anlaufstelle dafür ist hier: https://www.heise.de/download/product/adwcleaner-91313
(Eventuell müsst ihr noch auf ein Werbebanner klicken, um den Download zu starten und den Download bestätigen, weil es sich um eine exe-Datei handelt).

 

ADWCleaner downloaden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ADWCleaner“ starten und auf „Jetzt scannen“ klicken. Bekommt keinen Schreck, etwas findet er fast immer. Schaut euch nun einmal die Einträge an, die er gefunden hat. Ist dort etwas bei, das ihr kennt und auf jeden Fall behalten möchtet, dann nehmt das Häkchen an der Stelle raus. Ansonsten klickt auf „Bereinigen und Reparieren“. Nachdem der Rechner neu gestartet hat sollte er jetzt relativ sauber sein.

Vielleicht hat sich dadurch ja auch die Auslastung der Ressourcen eures Rechners im Task-Manager gebessert. Schaut doch einmal nach.

Ich glaube, wir haben, zusammen mit dem letzten Beitrag, das meiste aus eurem Rechner herausgeholt, was mit Bordmitteln möglich ist. Viel mehr können gekaufte Programme, die euch dies versprechen, auch nicht tun.

Hier noch ein kleiner Nachtrag. Solltet ihr bemerken, dass nun plötzlich die kleinen Miniaturansichten eurer Bilder im Explorer nicht mehr angezeigt werden. Dann macht folgendes, geht im Windows-Explorer auf “Ansicht“, klickt unter “Optionen” auf das kleine schwarze Dreieck und dort dann auf “Ordner- und Suchoptionen ändern“.

Miniaturansichten wieder einschalten 

 

Hier im neuen Fenster geht ihr wieder auf “Ansicht” und entfernt das Häkchen vor dem Eintrag “Immer Symbole statt Miniaturansichten anzeigen“. Das war schon alles, jetzt sollten die Miniaturansichten eurer Fotos wieder erscheinen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielleicht hat euch dieser Beitrag an der einen oder anderen Stelle ja auch etwas geholfen die Zusammenhänge zu verstehen, dann wäre ein Kommentar von euch sehr nett.

Viele Grüße

Euer Didi

 

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