Wozu brauche ich überhaupt einen Virenscanner ?

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Hallo Freunde,

es ist Wahnsinn, was man alles über Virenscanner und Security-Suiten lesen kann.
Egal, ob es Pro oder Kontra zu diesem Thema ist.

Viren Programmierer

Hier kommt die absolute Wahrheit dazu. 🙂

Natürlich brauchst du keinen Virenscanner! Aber warum nicht?

  • Du machst täglich Datensicherungen als Systemabbild, so das du im Fall der Fälle jederzeit deinen Rechner mit den Daten des Vortags wiederherstellen kannst.
  • Du hast keine wichtigen Daten auf dem Rechner, also ist es kein Problem notfalls Windows neu zu installieren.
  • Bei dir ist noch nie etwas passiert, also warum jetzt? Du akzeptierst das Risiko.
  • Du setzt deinen Rechner einfach auf Werkseinstellungen zurück und alles ist wieder in Ordnung.
  • Windows 10 hat ja einen eingebauten Virenscanner, also brauchst du dir keine Sorgen machen.
  • Du hast viel Ahnung von deinem PC und weißt genau, was du tust.
Das ist komplett in Ordnung und man kann es so voll akzeptieren.
Was aber, wenn:
  • Du hast alle deine Daten der letzten Jahre auf dem Rechner (auch die Urlaubsfotos der letzten 5 Jahre)
  • Du machst gar keine oder nur in sehr großen Abständen eine Datensicherung.
  • Deine Sicherungsplatte ist immer per USB mit dem Rechner verbunden
  • Du hast auch deine Firmendaten und E-Mails auf dem Rechner (viele Mails sogar, täglich neue dazu)
  • Du hast nicht viel Ahnung vom Rechner, du tust ja ohnehin fast immer dieselben Schritte.

Was sind die größten Gefahren, denen du heute ausgesetzt bist:

  • Die Nr.1 sind wahrscheinlich immer noch ungepatchte (nicht aktualisierte) Sicherheitslücken in bekannten Programmen. Dazu zählen vor allem Windows-Versionen ohne Updates, alte Browserversionen, Java, Flash Player bis hin zum Acrobat Reader.
  • An zweiter Stelle steht nach meiner Meinung schon die ganze Palette an Fake-E-Mails, sei es mit Trojanern infizierte Mails oder aber Mails mit gefälschten Absendern zum Ausspionieren von Benutzeraccounts zu den verschiedenen Diensten bis hin zum Banking.
  • Jetzt sollten schon die präparierten Internetseiten kommen, die bereits beim simplen Betrachten Viren einschleusen können.

Die Maßnahmen, die dagegen helfen, sind eigentlich auch für Laien sehr leicht durchzuführen.
Aber immer wieder sieht man, dass Meldungen zu den Updates der angreifbarsten Programme einfach ignoriert werden und still in der Taskleiste vor sich hin dümpeln.

Bei den Mails sollte inzwischen fast jeder wissen:
  • Vorsicht bei unbekannten Mails, lieber eine zu viel löschen als eine zu wenig. (Hallo Frauen, nicht neugierig sein, einfach löschen.)
  • Beim Absender von Mails in eurem Briefkasten im Zweifelsfall die Details oder noch besser den Quelltext anzeigen lassen. Dort sieht man erst den wirklichen Absender.
  • Nicht auf die Links in der Mail klicken, sondern per Hand mit dem Browser auf die Seite gehen und nachschauen, ob die wirklich von dir etwas wollen, wie dir in der Mail angezeigt wurde.
  • Außerdem gehe davon aus, dass bis heute alle strafrechtlich relevanten Dinge bis hin zu Abmahnungen immer noch auf Papier kommen.
  • Die Datensicherungsplatte nach der Sicherung trennen (Verschlüsselungstrojaner würden die USB-Festplatte eventuell gleich mit verschlüsseln oder andere Viren würden sich gleich mal mit sichern)

So das waren die eigentlich bekannten Allerweltsweisheiten.

Besser, man ist geschützt vor Viren

Was ist aber nun mit dem Virenscanner oder einer Sicherheitssuite, die das ganze Portfolio an Sicherheitsmodulen vorhält?

Dies ist ein Thema auf das du, wenn du 10 Leute fragst, höchstwahrscheinlich 10 verschiedene Antworten bekommst.
Es gibt Beiträge im Netz und Videos auf YouTube, die sich vehement gegen diese Sicherheitssuiten von Drittanbietern aussprechen.
Sie seien unnötig und das in Windows 10 integrierte Paket sei heute schon qualitativ gleichauf mit den Kaufprodukten.
Das ist teilweise richtig. In den letzten Tests hat der integrierte Windows-Defender wirklich gut abgeschnitten.
Auch kann es vorkommen, dass Lösungen von Drittanbietern neue Sicherheitslücken in das System reißen, die ohne dieses Programm nicht vorhanden wären.
Dies resultiert daraus, dass die Programme sich sehr tief in das System einnisten müssen, um ihre Arbeit zu verrichten und eine Software ohne Fehler gibt es nun mal nicht.
Microsoft selbst sollte sein System besser kennen, als jede andere Firma und die eigene Software am optimalsten integrieren können.

Meine Schlussfolgerung sieht allerdings heute trotzdem etwas anders aus, auch wenn es sich in der Zukunft natürlich ändern kann.
Ich würde gerade in einer Firma mit brisanten Daten und viel E-Mailverkehr, keinesfalls die Sicherheit meiner Daten einem Programm überlassen, welches jahrelang auf den letzten Plätzen bei der Sicherheit fest verhaftet war und nun (einmal) auf den vorderen Plätzen erscheint.
Als misstrauischer Mensch würde ich mich als erstes fragen, wer hat die Tests bezahlt und erstmal abwarten, wie es damit weitergeht.

Wie oft war ich an Rechnern, die das so gelobte kostenlose Avira (das mit dem roten Regenschirm) drauf hatten und trotzdem verseucht waren.
Mit einer Kaspersky-Rescue-CD/Stick ließen sich die Viren entfernen und der Rechner lief wieder. Meistens habe ich zur Sicherheit noch die Rescue-CD eines anderen Herstellers durchlaufen lassen.
Allerdings sollte man immer überlegen ob man in brisanten Fällen nicht doch lieber den Rechner komplett neu aufsetzt, nachdem man die Daten gerettet und geprüft hat.

Auch jetzt ganz aktuell der LoJax UEFI-Virus.
https://sensorstechforum.com/de/lojax-first-uefi-rootkit-used-cyberattack/

Dieser Virus nistet sich im BIOS/UEFI-Chip auf dem Mainboard ein. So würde selbst ein Austauschen der Festplatte und die Windows-Neuinstallation keine Hilfe bringen.
Deshalb sollten im UEFI des Rechners unbedingt Secure-Boot aktiviert sein und alle Updates, die der Hersteller zu dem Rechner bereitstellt, eingespielt werden.
Unabhängig davon, wäre es natürlich besser, wenn er von einem Virenscanner vorher abgefangen würde.

Zu spät, hätte er besser vorher nachgedacht

Aber zurück zum Thema:

Was du beim Thema Viren und Sicherheit tust, musst du natürlich selbst wissen.
Im Moment bleibe ich auf jeden Fall noch dabei, den Anwendern, besonders in kleinen Firmen ohne eigene Administration eine Suite eines Drittanbieters zu empfehlen.
Sollte dann wieder ein Anruf kommen: „Komm schnell, ich habe einen Virus“, und ich frage „Woher weißt du das?“, und er antwortet „Mein Virenscanner hat das gesagt“,
dann kann ich die Sache schon mal etwas ruhiger angehen und muss nicht mit Blaulicht los. Nach dem Motto: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“, zumindest etwas.

Also bleibt gesund und virenfrei

Euer Didi

Hier könnt ihr euch eine 30 Tage Vollversion von Kaspersky Internet Security 2019 runterladen
https://www.kaspersky.de/downloads

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Tipp: Solltet ihr planen euch Kaspersky Internet Security 2019 zu kaufen, nutzt ruhig erst die 30 kostenlosen Tage voll aus.
Anschließend könnt ihr es immer noch mit dem gekauften Aktivierungscode 1 Jahr verlängern.

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